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It´s Gino

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 BeitragVerfasst: Mi 12. Apr 2017, 12:46   
Jockey

Registriert: Di 4. Jan 2011, 14:32
Beiträge: 63
hatte bislang insgesamt 5 Starter in Hindernisrennen (auch Bumper, also
Flachrennen über Hindernisdistanz unter Hindernisregeln) in GB, F und Meran.
Davon haben Stafettino, Lalor und Darebin jetzt Black Type. Nicht schlecht.


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 BeitragVerfasst: Mi 12. Apr 2017, 15:48   
Rennleitung

Registriert: So 5. Jan 2014, 22:21
Beiträge: 2063
Wohnort: Oberharz
Warum machen sie hier ein neues Fass auf, wo das alte doch so schön ist? Insgesamt ist die Bilanz recht positiv. Die Ginos und Ginas laufen gut, lang, und oft. Zusätzlich kommen sie auch noch gut über die Hindernisse. In England hat er sogar einen Gruppe II Sieger über die Hindernisse. Er vererbt überraschend wenig Stehvermögen und auch weniger Klasse als beispielsweise Adlerflug, der natürlich auch bessere Stuten hatte, aber mit Iquitos das bei weiten beste Pferd aus der Linie der Imkerin gezogen hat. In dieser Linie gab es vorher nicht einmal einen Gruppe II Sieger. Immerhin kann man aber sagen, dass It's Gino mit Forgino das beste Pferd der gesamten Silbereiche-Zucht gebracht und damit Dr. Richters Pasco ablöst hat.

_________________
Deutsches Derby 2016
Bilder der Derby-Teilnehmer 2016


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 BeitragVerfasst: Mi 12. Apr 2017, 20:22   
Jockey

Registriert: Do 8. Mai 2014, 17:31
Beiträge: 74
Ist es eigentlich Absicht, Zufall oder Unvermögen, dass Hengste der Danzig-Linie in Deutschland nicht richtig zum Zuge kommen?


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 BeitragVerfasst: Do 13. Apr 2017, 08:33   
Rennleitung
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Registriert: So 31. Okt 2010, 22:29
Beiträge: 4611
Wohnort: Rheinprovinz/Preußen
Blacktype hat geschrieben:
Ist es eigentlich Absicht, Zufall oder Unvermögen, dass Hengste der Danzig-Linie in Deutschland nicht richtig zum Zuge kommen?


Bei den relativ kleinen Büchern, die die jungen Hengste decken, scheint es mir eher Zufall zu sein, ob ein Hengst ein Flop oder Top wird.

v. Blücher


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 BeitragVerfasst: Do 13. Apr 2017, 11:12   
Rennleitung
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Registriert: So 31. Okt 2010, 22:25
Beiträge: 2100
Tiger Hill konnte sich doch über Zuspruch nicht beklagen.


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 BeitragVerfasst: Do 13. Apr 2017, 14:08   
Rennleitung
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Registriert: Fr 12. Nov 2010, 14:51
Beiträge: 143
Desert Prince, Königstiger und Next Desert hatten alle genügend Stuten, um was zu zeigen.


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 BeitragVerfasst: Do 13. Apr 2017, 22:49   
Jockey

Registriert: Do 8. Mai 2014, 17:31
Beiträge: 74
Stimmt, Tiger Hill hatte ich vergessen. Der hatte auch in Deutschland sehr gute Nachkommen. Aber ansonsten finde ich es schon bemerkenswert, dass eine der stärksten Hengstlinien der Welt (wenn nicht sogar die stärkste) in Deutschland so unterrepräsentiert ist - aus Outcross-Erwägungen muss das ja nicht schlecht sein. Dennoch ist It's Gino für mich wieder ein Beispiel für einen Hengst, der zu unrecht nur zurückhaltend angenommen wurde.


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 BeitragVerfasst: Fr 14. Apr 2017, 08:08   
Rennleitung

Registriert: Mo 1. Nov 2010, 08:37
Beiträge: 1121
Einmal abgesehen von Its Gino, den ich für einen interessanten Hengst halte, ist die Hengstlinie hierzulande völlig unterrepräsentiert bzw. (fast) nicht vorhanden. Das ist eigentlich schade. Woran das liegen mag, konnte ich noch nicht ergründen. Wäre interessant, dazu hier einige Details zu erfahren...


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 BeitragVerfasst: Sa 15. Apr 2017, 10:57   
Jockey

Registriert: Di 4. Jan 2011, 14:32
Beiträge: 63
Coolmore wurde in den vergangenen Jahren von Hengsten des
Danehill / Danzig Zweigs dominiert. Diesem wohnt offenbar eine besondere
Vererberqualität inne ("vigour") und bietet vielfach die dort gewünschte Frühreife.
In den Jahresstatistiken stellten häufig diese (nicht alle Coolmore) Hengste 50% unter den Top Ten,
entsprechend hoch waren die Preise für deren Nachkommen, bzw. Sprünge. Teuer für den
dt. Züchter-Besitzer. Daher wurden vorwiegend nur gezielt Klassestuten
ins Ausland zur Bedeckung verfrachtet - oder eben verkauft.
Es gibt auch ein Exterieur-Argument. Dass nämlich die D/D Hengste viel
Substanz weitergeben, an der bei uns ohnehin kein großer Mangel herrscht.
Vor ca 12 Jahren begann sich in D eine stets weiter verstärkende Tendenz zur
kommerziellen Zucht abzuzeichnen - natürlich mit dem Gedanken über
Verkäufe eine gewisse ("Quer-Suventionierung"?) der ansich ja von vornherein
defizitären Zucht zu erreichen. "Clever-Jörg" von Wittekindshof, das vorwiegend
für den Markt züchtete und idR nur Stuten zur Sicherung der eigenen Linien im Rennstall hielt,
war da dieser Zeit voraus.
Als dann Galileo (non Danzig / non Danehill) voll einschlug, rückte die kleine deutsche
VB Zucht stark in den internationalen Focus.
Jetzt, wo die Verkaufserfolge, sei es bei Tattersalls, Arqana oder bei der BBAG tlw.
höchst beachtlich sind (Stauffenberg, Fährhof u.v.a.m.) gibt es kaum noch eine der
größeren Zuchten (8+ Stuten), die nicht mehrere Sprünge jenseits Rhein und Kanal
bucht, z.T. bei first oder second season sires (Hengste im ersten oder zweiten Deckjahr,
bitte nicht verwechseln mit first crop sire = Hengst mit erstem Jahrgang auf der Bahn).
Fast unabhängig davon, ob das nun Hengste aus dem Genpool D/D sind.
Es könnte durchaus sein, dass der mit Danzig/Danhill Blut fast gesättigte Markt auf
den Inseln, der deutschen Zucht durchaus noch großartigen Spielraum lässt, diese
Hengstlinie stärker zu berücksichtigen. Wir hinken international zwar ein bisschen hinterher,
haben uns - abgesehen von bitteren Abgängen (Verkäufe ins Ausland) selbst drainiert -
aber uns erstaunlicher Weise immer noch einen Fundus bewahrt, für den gilt, was der wunderbare
brit. Turfjournalist Tony Morris schon vor Längerem prophezeite: "...der Tag nicht so fern ist,
an dem ein dt. Vollblüter einen engl. Klassiker gewinnt."


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