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Wer kann helfen? - Die verschollenen Suermondt-Pokale!

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 BeitragVerfasst: So 23. Jul 2017, 18:04   
Jockey

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Wer kann helfen? - Die verschollenen Suermondt-Pokale


Lediglich ein einziges Foto erinnert bis zum heutigen Tag visuell an die 137 Pokale, welche Männer aus der Aachener Familie Suermondt nicht allein landesweit bei Pferderennen – sei es als Züchter, Besitzer und Reiter – gewonnen hatten. Keine einzige Trophäe fand offenbar Eingang in Heimatstuben oder Museen. Sei es in Berlin oder Aachen. Es geht um die wohl einzigartige Pokalsammlung der Reiter-, Besitzer- und Züchterfamilie Suermondt aus Aachen. Diese (vor allem Otto Suermondt) errang - laut Galopp-Statistik - bis 1914 gleich 137 Pokale und ähnliche Ehrenpreise, von denen sie zumindest das Gros dem Union-Klub überantwortete. Gegründet am 15. Dezember 1867, avancierte dieser noble Verein zur Leitzentrale der Vollblutzucht und des gesamten Rennsports in Deutschland. Mit der am 17. Mai 1868 offiziell eröffneten Rennbahn Hoppegarten schuf sich der Union-Klub seine eigene Sportstätte, die sich allmählich zu d e r Vollblutzentrale des Reiches mauserte, kaum zufällig "deutsches Newmarket" getauft. Im Jahre 1879 wurde das Berliner Grundstück Schadowstraße 9 angekauft, auf dem das eigene Klubhaus entstand. Während die unteren Räume dem Aufenthalt eigener Mitglieder dienten, war in den oberen das Generalsekretariat untergebracht. In diesem Nr. 9-Quartier fand auch die Suermondt-Sammlung ihren repräsentativen Platz und naturgemäß etliche Bewunderer. Viele Jahre lang hieß es, dass diese Pokale im Bombenhagel der Alliierten auf Berlin vernichtet worden seien. Zudem gab es einige Stimmen, die davon kündeten, die Wertgegenstände wären Richtung Rennbahn Hoppegarten ausgelagert worden, speziell auf den „Graditzer Hof“. Und nicht zuletzt beherbergt der Ort Hoppegarten ja auch die Suermondt-Villa innerhalb der MERIAN-Klinik.

Aber dann wies die etwas in Vergessenheit geratene Broschüre "100 Jahre Union-Klub 1867-1967" von F. Chales de Beaulieu (anerkannter Kavallerie-, Rennsport- und Zuchtfachmann sowie Generalsekretär des Union-Klubs) einen völlig anderen, sehr überraschenden Weg: "Es bestand einige Aussicht, wenigstens die Vermögenswerte über den Krieg hinaus zu erhalten. Aber es kam alles anders. Das Klubhaus wurde durch einen Luftangriff auf Berlin in der Nacht vom 21. zum 22. November 1943 so schwer getroffen, dass es völlig ausbrannte. Vom Bürohaus wurde das gesamte Hinterhaus zerstört. […] Die Erinnerungswerte des Klubhauses, Gemälde von verdienten Mitgliedern, Bilderreihe der Union-Sieger der letzten Jahrzehnte, Ehrenpreissammlung von Otto Suermondt, dem erfolgreichsten Herrenreiter aller Zeiten, sind ebenfalls verloren, allerdings nicht im Klubhaus mitverbrannt, sondern wahrscheinlich aus dem Gute Neuhardenberg von russischem Militär verschleppt. Hierhin waren die Stücke bei den ersten Bombenabwürfen auf Berlin in guter Absicht verlagert worden. Von der Familie des inzwischen auch verstorbenen Mitgliedes Graf Hardenberg war über das endgültige Schicksal der Bilder usw. nichts mehr zu erfahren, weil sie in den fraglichen Tagen verständlicherweise selbst schon auf der Flucht war."

Weitere Recherchen bestätigten diesen Sachverhalt tatsächlich. Im Protokoll der Union-Klub-Generalversammlung vom 22. April 1944 ist zu entdecken: „Ein Teil des Mobiliars, das noch gerettet werden konnte, ist im Laufe der nächsten Tage nach Hoppegarten geschafft worden. Unsere wertvollsten Bilder, das echte Tischsilber, die Sammlung Suermondt wurden kurz vorher nach Neuhardenberg gebracht. Für die liebenswürdige Aufbewahrung dieser Gegenstände sind wir dem Grafen Hardenberg besonders dankbar.“ Und in einem Schreiben des „Zentralverbandes für Vollblutzucht und Rennen in der britischen Zone“ (9. Juli 1947) heißt es: „Übrigens teilte mir Graf Hardenberg, jetzt Nörten-Hardenberg [...] mit, dass nach seiner Information die Klubgegenstände in Neuhardenberg bzw. Jahnsfelde verloren gegangen sind.“

Natürlich lag es da nahe, die Familie Hardenberg zu kontaktieren. Die Antwort lautete:

Sehr geehrter Herr von Ende,
auf Ihre Anfrage hin muß ich Ihnen leider mitteilen, daß wir überhaupt keine Hinweise oder gar Gegenstände der Suermondt-Sammlung gefunden haben. Ich selbst habe das alte Gutsarchiv, oder zumindest das, was noch in Potsdam vorhanden war, wieder in unser Haus in Lietzen geholt. Dazu gibt es ein Findbuch, das sehr genau ist. Es findet sich nicht ein Hinweis. Gegenstände sind nur sehr rudimentär wieder aufgetaucht, und auch nur familiär bekannte Dinge, aber nichts, was die Sammlung betreffen könnte. Ich werde aber weiter nachforschen und Ihnen Mitteilung machen, sollte sich etwas finden lassen.

Mit freundlichen Grüßen, Gebhard Graf von Hardenberg


Zudem halfen bei den Recherchen historisch interessierte Persönlichkeiten, wie Christa Wunderlich (Leiterin Stadtmuseum Strausberg), die u.a. den lange in Marxwalde/Neuhardenberg stationierten DDR-Kosmonauten Sigmund Jähn kontaktierte, der Buchautor Rolf Barthel oder Rudolf Patzer vom Acanthus-Geschichtsverein. Entsprechende (Pokal-)Nachfragen in Aachen und Umgebung – bei Suermondt-Nachfahren (Gernot Becker) und Museen (Dr. Doris Beaujean, Leitung CHIO-Museum/ALRV Archiv in Aachen) - blieben erfolglos. Etliche Besuche in Neuhardenberg und den Heimatstuben/Museen der Umgebung gaben nicht den geringsten Hinweis auf den Verbleib der Rennsport-Sammlung. Das gleiche Schicksal ereilte offensichtlich auch zwei andere, ebenfalls geschichtsbegeisterte Herren:

MAIL 1
Sehr geehrter Herr von Ende,

das Gespräch mit der Nachfahrin des damaligen Dieners ergab keine Hinweise auf die Sammlung oder einen ev. Verbleib. Weitere Zeitzeugen kenne ich nicht und kann daher nicht weiterhelfen. Sollten Sie etwas in Erfahrung bringen, ist es für unsere Dorfgeschichte immer interessant zu erfahren.

Es grüßt herzlich

Dietmar Zimmermann

MAIL 2

Sehr geehrter Herr v. Ende,

In meinen fast 20 Jahre andauernden Recherchen zu der Jahnsfelder und v. Pfuelschen Geschichte habe ich von den Suermondt-Pokalen bislang nichts gehört. Mir liegen Inventarverzeichnisse des Jahnsfelder Gutes, insbesondere der Kunstgegenstände und der umfangreichen Sammlung des Jahnsfelder Familienarchivs vor, jedoch sind diese letztdatiert vor einer möglichen Einlagerung im Jahre 1943. Somit können diese Listen auch keine Auskunft geben. Der letzte Jahnsfelder Besitzer, Dr. Curt Christoph Graf Bruges-v. Pfuel, konnte mit sehr viel Glück sehr viele Sachen aus seinem Haus retten, überwiegend die wertvollsten Gegenstände seiner (ererbten) Sammlung. In seinem Nachlass sind ebenfalls keine Spuren der angesprochenen Pokale aufzufinden. Mir ist ein Kindermädchen bekannt, welches im Jahnsfelder Schloss gearbeitet hat, jedoch verließ sie Jahnsfelde bereits Anfang der 1940er Jahren, sodass sie von einer möglichen Einlagerung nichts mitbekommen hat. Eine weitere Zeitzeugin, die als Angehörige von Angestellten des Gutes im Jahnsfelder Schloss in Kindheitstagen heimlich unterwegs war, hatte ein großes bildliches Gedächtnis, konnte viel und detailreich erzählen. Sie hat mir gegenüber aber nie etwas von einer Pokalsammlung erwähnt. Leider lebt sie nicht mehr.

Sollten mir im Laufe meiner weiteren Recherchen hierzu Informationen bekannt werden, so teile ich Ihnen diese gerne umgehend mit.

Viel Erfolg bei Ihren weiteren Recherchen!

Beste Grüße aus Berlin

Marco Schulz


Bislang also nichts gewesen außer Spesen, nun bereits über fünf Jahre hinweg. Aber wer aufgibt, hat bekanntlich schon verloren. Noch sind nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft, den Verbleib der Sammlung zu klären…

MfG
GvE



ANHANG

Suermondt, Henry (1846-1930): Vorreiter deutscher Pferdezucht

Der am 3. September 1846 geborene Spross von Barthold Suermondt und Amalie Elise – eine gebürtige Cockerill – fühlte sich Traditionen verpflichtet. Er saß im Aufsichtsrat der vom Vater gegründeten „Rheinischen Stahlwerke“ Meiderich sowie ab 1876 in deren Vorstand. Zudem widmete sich der spätere Besitzer des Rittergutes Berlin-Hohenschönhausen und Gesellschafter der 1893 gegründeten „Grunderwerbs- und Bau-Gesellschaft zu Berlin“ (Kolonie Hohen-Schönhausen) dem Vollblut- und Hindernismetier. Wie seine gesamte Familie, war Henry bestrebt, Sportliches zu beleben und zu bewahren. Der Vorreiter deutscher Pferdezucht etablierte erst ein Gestüt auf dem Aachener Gut Haidchen (Gut Herfs Erb) bei Linzenshäuschen, dann eine Zuchtstätte auf Gut Weiern in Birgeln bei Gürzenich sowie in Werne an der Lippe unter den Fittichen von Rudolf Then-Bergh den „weitaus größten Stall von ganz Deutschland“. Das „Album des deutschen Rennsports 1910“ notierte: „Die beiden Herren gingen von der Erwägung aus, dass das von den Flachrennställen abzugebende Material im gewissen Sinne verbraucht ist, und hielten es für dringend geboten, ihrem gemeinsamen Hindernisstall einen wirklich frischen Nachwuchs zuzuführen, dem vorher überhaupt keine anderen Aufgaben gestellt sein durften.“ 1887 und 1888 errang Henry, immerhin im Alter von 41 beziehungsweise 42 Lenzen, in seinen Stallfarben „grün-weiß mit schwarzer Kappe“ das Championat der Herrenreiter. Ihm huldigte Oscar Christ: „Er hatte gute und beste Steepler, die Rennen auf Rennen gewannen, und der Stall Suermondt war in jenen Tagen immer in vorderster Position! Ein gut Teil an diesen Erfolgen hatte aber der Reiter, damals Henry Suermondt, der es verstand, mit den Besten seiner Zeit im Rennsattel fertig zu werden!“ Während er damit seine Brüder Alfred und Oscar überragte, ebnete er einem noch Größeren den Weg zum Ruhm: seinem Stiefbruder Otto! Bis zum I. Weltkrieg galoppierten Vierbeiner der Familie 154 Ehrenpreise und 1 739 293 Mark an Gewinnen heraus. Am 3. Juli 1930 verstarb Henry – hoch geachtet und allseits anerkannt – unverheiratet und kinderlos in Berlin, wo in Hohenschönhausen eine Straße nach ihm benannt wurde.

Suermondt, Otto (1864-1941): Siegzahl für die Ewigkeit
„Vielleicht ist`s nicht zu viel gesagt, mit der Behauptung, dass unter all den vielen Namen dieser der glänzendste ist, den die Chronik des deutschen Herrensports aufweist. Gewiss, es gibt noch andere – Heyden-Linden, wie Eynard, Martin Lücke, Braune und Holck zählen ihre Bewunderer auch nach vielen Tausenden und ferne sei es mir, ihren großen, wohlverdienten Ruhm nicht freudig anzuerkennen. Aber Suermondts Rekord, dies zähe, unentwegte Durchhalten einer rennreiterlichen Tätigkeit, jenes absolute Aufgehen in eine Passion an Mühen und Erfolgen sondergleichen während voller 17 Jahre, das, meine ich, ist einzig, ist unerreicht!“ – So charakterisierte der zweifache Champion Fred Schmidt-Benecke den Darmstädter Dragoner (Regiment Nr. 24), dem der Pferdesport in die Wiege gelegt worden war. Seine Familie, stammend aus Aachen, züchtete in Gürzenich bei Düren nämlich Hindernispferde. Der Name Suermondt tauchte im Herrensport-Championat auf, als Alfred
(8. Kürassiere) 1864 erstmals siegte. 1887 und 1888 holte Henry das Championat, womit er seine Brüder Alfred und Oscar glattweg in den Schatten stellte. Zudem unterhielt Henry einen unter Leitung von Rudolf Then-Bergh stehenden Hindernisstall im westfälischen Werne. Dieses erlesene Reservoir war wiederum Basis für den Aufstieg von Stiefbruder Otto, der sich 1888 mit 13 Erfolgen als Fünfter im Championat ankündigt hatte und sich im Folgejahr dank seiner 28 Siege als Zweiter bereits vor Henry platzierte. Ein neuer Stern ging auf, denn jener Leutnant – er ritt mit umgeklappten Rockschößen und in alten braunen Glacehandschuhen, deren Finger abgeschnitten waren – inszenierte eine tolle Rekordhatz. Dank stattlicher 35 Siege schwang sich der Dunkelgrüne mit weißem Kragen und Aufschlägen 1890 erstmals auf den Herrenreiter-Thron. Fünf weitere Titel in Folge stempelten den Darmstädter bald zum nicht nur landesweit anerkannten Heroen.

Und das trotz einer Schwäche im Finish, in dem er sich von manchem Kontrahenten übertroffen sah. Doch er gewann seine Rennen in der Regel schon unterwegs, vermochte die Pace wie kein Zweiter zu beurteilen. Ja, man konnte denken, er habe ein Tachometer im Kopf. Die nächsten Championate gelangen 1897, 1899 und 1900. In allen Ecken des Reiches, ja selbst im Ausland, schuf Otto Suermondt Rekorde, die lange Zeit bestanden. Beispielsweise wurden seine 53 Saisonerfolge vom Jahr 1895 erst 1908 überboten. Wichtige Streiche führte der Kavallerist in Verbindung mit dem Werner Stall; und es gab kaum ein besseres Rennen, in dem der Leutnant nicht gesiegt hätte. Zudem sorgte er am 9. Mai 1894 für Schlagzeilen. War es ihm doch vergönnt, am Eröffnungstag von Karlshorst im ersten Rennen aufzutrumpfen. An gleicher Stelle siegte Suermondt 1899 im Großen Preis (Austin), 1901 im Prinz-Friedrich-Leopold-Jagdrennen (Rautendelein) und im Kaiserpreis (Barfleur) 1902. Zu diesem Zeitpunkt beendete der Champion den Militärdienst, um im Jahre darauf – nunmehr 20 Treffer „schwer“ – den Rennsattel an den Nagel zu hängen. Notgedrungen freilich, denn in Neuss hatte er sich bei einem Sturz das Becken gebrochen. Selbst wenn Otto Suermondt nicht mehr um Lorbeer stritt, hatte er sich mit 506 Erfolgen samt 298 Ehrenplätzen bei ca. 1450 Starts sensationell geschlagen. Sein Vorsprung in der Statistik „Die Unsterblichen“ grenzt an ein Wunder, denn die weiteren Plätze auf dem Treppchen belegten Martin Lücke und Major Carl Braune mit 335 beziehungsweise 312 Erfolgen. Folgerichtig formulierte Oscar Christ: „Was das bedeutet, kann richtig nur der `Mann vom Bau` beurteilen, der selbst den Rennsport aktiv im Sattel betrieb, der Nächte auf der Eisenbahn lag und dabei noch Dienst tat, der selbst Stürze erlebte und das ganze Nerven zerreibende Auf und Nieder des Rennreiterlebens mitmachte.“ Oft kehrte der Meister an all die Stätten seiner Triumphe zurück, bis ihn im Herbst 1940 in seiner Berliner Wohnung eine Krankheit ans Bett fesselte, der Otto Suermondt am folgenden 25. Januar erlag. Zwei Tage später war in der Berliner Ausgabe der „Deutschen Allgemeinen Zeitung“ zu lesen: „Sein großes und weiches Herz verbarg er vielfach unter leichtem Spott, aber niemand, der ihn kannte, wird den Heimgang dieses großen Reiters und liebenswerten Menschen verschmerzen…“


Suermondt-Siege in Berliner Prüfungen

Großes Hürdenrennen (international) zu Charlottenburg bzw. Berlin Karlshorst
1895 H. Suermondt Hagelschlag (Dandin-Hispania) L. Printen
1899 H. Suermondt Diamant (v. Potrimpos-Dragonerbraut) J. Birgham

Großer Preis von Karlshorst bzw. Charlottenburg
1893 H. Suermondt Frondeur (v. Soukaras-La Fee) Lt. Suermondt
1897 Rittm. Suermondt Charley´s Aunt (v. Enterprise-Sybill) Lt. Suermondt
1899 Lt. Suermondt Austin (v. Macheath/Laureate II-Corbeille) Bes.

Parforce-Jagdrennen zu Charlottenburg bzw. Karlshorst
1893 H. Suermondt Frondeur (v. Soukaras-La Fee) Lt. Suermondt
1895 G. v. Schierstaedt Sixpence (Man of War-Maude Mary) Lt. Suermondt
1896 H. Suermondt Octave (v. The Prince-Olga) Bes.

Kaiserpreis (Charlottenburg bzw. Karlshorst)
1902 Lt. Suermondt Barfleur (v. Maragon-Rosedew) Bes.

(Großes) Berliner Hürdenrennen zu Charlottenburg bzw. Karshorst
1890 Rittm. Suermondt Raufbold (v. Monseigneur-Rosalie) W. Plüschke
1893 Rittm. Suermondt Carloman (v. Clanronald-???) W. Plüschke
1894 Rittm. Suermondt Triller (v. Good Hoope-Timbrel) H. Wheeler
1896 H. Suermondt Niobe (v. Pumpernickel-Nectar) L. Printen

Großes Berliner Jagdrennen zu Charlottenburg bzw. Karlshorst
1890 G. Schleicher Wegda (v. Lord Gough-Away ) Lt. Suermondt
1895 C. v. Lang-Puchhof Meistersinger I. (v. Chamant-Mocassin) Lt. Suermondt
1896 H. Suermondt Carloman (v. Clanronald-???) A. Madden

Jagdrennen der Vierjährigen (Bienneal) zu Charlottenburg bzw. Karlshorst
1900 H. Suermondt Löwe (v. Aspirant-Lissowa) J. Birghan

Hürdenrennen der Dreijährigen (Bienneal) zu Charlottenburg bzw. Karlshorst
1890 H. Suermondt Marabou (v. Flibustier-Nachtigall) Guss
1891 H. Suermondt Menagére (v. Patriarche-Marguerite II.) Printen

Hubertus-Jagdrennen zu Charlottenburg bzw. Karlshorst
1888 Adrian Fleur de Petrole (v. Theodoros-Souvenance) H. Suermondt
1889 O. Spiekermann Iceberg II. (v. Dutch Skater-Lina) H. Suermondt
1891 Rittm. Suermondt Dornröschen (v. Chamant-Mariolin) Frhr.v.Reitzenstein
1896 Gr. Zech Dan Mac (v. Favo-Skarte) Lt. Suermondt
1897 H. Suermondt Charlatan (v. Cambridge-Chamouny) Lt. Suermondt

“Germania” zu Charlottenburg bzw. Karlshorst
1895 Rittm. Suermondt Protektor (v. Blue Rock-Profitrole) W. Wheeler
1896 H. Suermondt Wehmuth (v. Good Hope-Wildgräfin) L. Printen
1897 Rittm. Suermondt Teonie (v. Dandin-Malaga) L. Printen

Landsberg-Jagdrennen (fr. Crack-Jagdrennen) zu Charlottenburg bzw. Karlshorst
1893 H. Suermondt Frondeur (v. Soukaras-La Fée) L. Printen
1894 H. Suermondt Frondeur (v. Soukaras-La Fée) L. Printen
1902 Lt. Suermondt Rautendelein (v. Trachenberg-Rattleheels) Bes.

Deutsches Jagdrennen zu Charlottenburg bzw. Karlshorst bzw. Grunewald
1897 H. Suermondt Wehmuth (v. Good Hope-Wildgräfin) Lt. Suermondt

Deutsches Hürdenrennen zu Charlottenburg bzw. Karlshorst
1891 H. Suermondt Marabou (v. Flibustier-Nachtigall) Printen

Berliner Internationale Steeple-Chase zu Karlshorst
1900 H. Suermondt Diamant (v. Portrimpus-Dragonerbraut) Lt. Suermondt

Orcadian-Jagdrennen zu Karlshorst
1895 Rittm. Suermondt Houpette II (v. Souci-Houlette II. ) Lt. Gr. Bredow

Prinz-Friedrich-Leopold-Jagdrennen zu Karlshorst
1895 Lt. v. Arnim Plunder (v. Trachenberg-Pleite) Lt. Suermondt
1901 Lt. Suermondt Rautendelein (v. Trachenberg-Rattleheels) Bes.

Rosenberg-Jagdrennen zu Karlshorst
1898 H. Suermondt Charlatan (v. Cambridge-Chamouny) Lt. Suermondt
1899 H. Suermondt Wemuth (v. Good Hope-Waldgräfin) Lt. Suermondt

Haupt-Hürdenrennen zu Karlshorst
1899 H. Suermondt Diamant (v. Potrimpos-Dragonerbraut) J. Birghan

Haselhorster Jagdrennen zu Charlottenburg bzw. Karlshorst
1893 Rittm. Suermondt Pedrillo (v. Prince Paris-Judith 6j. 82 kg) Lt. Rossbach II.
1894 H. Suermondt Frondeur (v. Soukaras-La Fée) Lt. Suermondt
1898 H. Suermondt Roll (v. Cylinder-Staff of Life) Lt. Suermondt
1899 H. Suermondt Wehmuth (v. Good Hope-Wildgräfin) Lt. Suermondt

Großes Armee-Jagdrennen in Hoppegarten
1901 Lt. O. Suermondt Rautendelein (v. Trachenberg-Rattle Heels) Bes.


Suermondt-Siege in Frankfurt am Main

Großes Frankfurter Jagdrennen (international)
1889 Lt. O. Suermondt Miss Thompson (v. Beauclerc-Arethusa) Besitzer
1894 C. v. Lang-Puchow Meistersinger I (v. Chamant-Mocassin) Lt. O. Suermondt
1899 H. Suermondt Marmelade (v. Surprenant-Maria) Lt. O. Suermondt


Statistisches

Rittmeister Otto Suermondt: 1 477 Ritte 507 Siege 298 zweite Ränge
(inklusive Auslandsstarts)

Rittmeister Henry Suermondt: 420 Ritte 152 Siege

Deutsches Amateur- Championat:
1887 Hr. Henry Suermondt 25 Siege Champion
Lt. Otto Suermondt 2 Siege
1888 Hr. Henry Suermondt 28 Siege Champion
Lt. Otto Suermondt 13 Siege 5.
1889 Lt. Otto Suermondt 28 Siege II.
Hr. Henry Suermondt 26 Siege III.
1890 Lt. Otto Suermondt 35 Siege Champion
1891 Lt. Otto Suermondt 26 Siege Champion
1892 Lt. Otto Suermondt 25 Siege Champion
1893 Lt. Otto Suermondt 35 Siege Champion
1894 Lt. Otto Suermondt 32 Siege Champion
1895 Lt. Otto Suermondt 53 Siege Champion
1896 Lt. Otto Suermondt 27 Siege II.
1897 Lt. Otto Suermondt 31 Siege Champion
1898 Lt. Otto Suermondt 31 Siege II.
1899 Lt. Otto Suermondt 47 Siege Champion
1900 Lt. Otto Suermondt 48 Siege Champion
1901 Lt. Otto Suermondt 33 Siege II.
1902 Lt. Otto Suermondt 21 Siege
1903 Hr. Otto Suermondt 20 Siege 4.


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 BeitragVerfasst: Mo 24. Jul 2017, 09:18   
Rennleitung
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Registriert: Mo 18. Apr 2011, 10:13
Beiträge: 393
@ Herr von Ende

Ich kann bei der Suche leider nicht weiterhelfen, wünsche aber zumindest viel Erfolg und drücke die Daumen, dass wenigstens vielleicht ein Teil der Pokal-Sammlung wieder auftaucht.

Vielen Dank für Ihre immer wieder sehr interessanten Beiträge!


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 BeitragVerfasst: Mi 26. Jul 2017, 15:36   
Rennleitung
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Registriert: So 31. Okt 2010, 22:29
Beiträge: 4673
Wohnort: Rheinprovinz/Preußen
Ich habe gerade mal das Haniel-Archiv angerufen. Dr. Weber-Brosamer, der aus der alten Zeit fast alles wußte, ist ja leider nicht mehr dort. Sein Nachfolger ist noch nicht wirklich in der alten Zeit drin, aber will sich mal schlau machen und mich dann anrufen.

Es könnte ja sein, daß man dort etwas weiß und das Museum vielleicht Teile erhalten hat.

Ich bin gespannt, was er heraus findet.

v. Blücher


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