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Der Präsident hat gesprochen ...

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 BeitragVerfasst: Sa 12. Jan 2019, 14:59   
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Immerhin hat der Betreiber des trottoforums inzwischen das Impressum - nach monatelangen falschen Angaben - geändert und die Tarnadresse modifiziert. Ich gehe mal davon aus, dass nunmehr auch die Werbung und die direkte Verlinkungen in den Beiträgen entsprechend gekennzeichnet werden. Das Banner trotto.de ist nicht als Werbung oder Anzeige gekennzeichnet , vielmehr wird der Eindruck erweckt, das Forum werde durch trotto.de betrieben (die dürfen vermitteln, auch im Internet)… wird bestimmt bald nachgeholt. Näheres dazu aus Berlin
https://www.berliner-rechtsanwaeltin.de ... -in-blogs/

Die Behauptung, dort würde ein falsches Impressum ausgewiesen, kann also nicht mehr aufrechterhalten werden. Die Behauptung, dies seit monatelang nicht der Fall gewesen, bleibt indessen richtig. Ebenso die Behauptung, man nehme es dort mit den gesetzlichen Vorschriften nicht so genau. Beides hat der gesetzlich Verantwortliche nunmehr ausdrücklich bestätigt indem er die korrekte Impressumsbeschreibung endlich eingefügt hat.


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 BeitragVerfasst: So 13. Jan 2019, 14:21   
Rennleitung

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Immerhin zeigen Ihre Beiträge, daß es im Trabrennsport noch wesentlich blödsinniger zugeht als beim Galopp. Ich lese mit Faszination immer gerne, was sie so vehement beschreiben, aber was ich überhaupt nicht lese ist, was den Sport Trabrennen so spannend macht. Ich glaube, ich habe noch niemals einen Pferdenamen bei ihnen gelesen. Man möchte meinen, es gibt gar keine Pferde in ihrem Sport. Es gibt nur Hans Tell, Hans Gruber, Hans Mommert, Hans Baltus und Hans Wurst. Wohin man auch blickt, diese Leute sind schon da, aber niemals Pferde.

Auch immer präsent das Quartett des Schreckens - HTZ, PMU, ATG, HVT. Plus Pempi im Hintergrund. Pferde nicht, nicht einmal als Akronym. Vielleicht geht es in ihren Beiträgen gar nicht um Pferdesport? Wenn Trabrennen so faszinierend sind wie ihre Beiträge, dann ist der Niedergang des Sports glaubwürdig und verständlich, letztlich unabwendbar und folgerichtig.


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 BeitragVerfasst: So 13. Jan 2019, 15:05   
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...


Zuletzt geändert von manto am So 19. Mai 2019, 17:55, insgesamt 1-mal geändert.

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 BeitragVerfasst: So 13. Jan 2019, 19:00   
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Was ist denn ein "Hirni", Manto?


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 BeitragVerfasst: Mo 14. Jan 2019, 14:14   
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Turmauslogo

Sie sollten einfach beim Thema bleiben. Dann sind auch themenbezogene Antworten möglich. Rennen, Pferde, Trainer, Fahrer, Reiter sind ein anderes Thema und gehören nicht gerade in den Themenbereich der Verbandspolitik. Diese Vermischung aller Themen in einer Diskussionssparte macht diesen unleserlich. Zu Pferden und Aktiven schreibe ich genug, wenn mir danach ist. Auch zu aktuellen Ereignissen.

Wirkliche Fragen versuche ich auch zu beantworten. Bei reiner Polemik lohnt der Aufwand nicht. Aber natürlich können Sie das anders sehen. Es gibt immer bessere, schlechtere, jedenfalls andere Ansichten und das ist auch gut. Information bildet sich aus möglichst vielen Quellen. Alles eine Frage des eingenommenen Standpunktes.

Da ich Ihre Ansicht respektiere, wäre es vielleicht bedenkenswert, dass Sie meine Ansichten widerlegen oder aber hinnehmen als eine Meinung unter vielen. Mehr sind diese Beiträge nicht.
Dieses Forum ist so still, weil es kaum eine wahrnehme Streitkultur gibt, die ohne persönliche Spitzen auskommt.

Genug. Sie leiden nicht an Leseschwächen. Selektive Wahrnehmung ist nicht vorwerbar. Lassen wir es dabei.


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 BeitragVerfasst: Mo 14. Jan 2019, 17:39   
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"Was wir als Aktive im Sport und als Turfisten erwarten

• Die Zucht muss anders und besser unterstützt werden,
• die noch vorhandenen Startpferde müssen besser und wirkungsvoller eingesetzt werden können,
• die Renntage dürfen nicht immer wieder ausfallen.
• Es muss endlich festgeschrieben werden unter welchen Bedingungen Rennen stattfinden (Mindeststarterzahl),
• es muss endlich ein verbindliches Ausschreibungssystem Platz greifen,
• es muss endlich eine attraktive bundesweite Pferdewette auf die Beine gestellt werden.
• Es muss die Zusammenarbeit mit den Vollblütern verbessert werden.
• Die Digitalisierung muss als Chance begriffen werden,
• ein gerechter Ausgleich zwischen allen noch agierenden Rennbahnen ist Verpflichtung hinsichtlich der Renntage und der Beteiligung am Wettmarkt."

Das sind Ihre Forderungen. Kann man alles unbesehen gutheißen. Ich fordere seit Jahren, endlich mehr Geld in das System zu pumpen, mehr Fernsehwerbung zu machen, mehr an die Schulen zu gehen, mehr BaFög an die Azubies zu zahlen, mehr Geld an die Wetter zu verteilen (im Idealfall mehr, als eingezahlt). Meinen Sie, was da los wäre! Die Leute würden uns die Bude einrennen, sobald sich das rumgesprochen hätte!!!! Sieg, Platz, Einlauf, Dreierwette. Fertig. Ganz simpel. Man muß nur Visionen haben und anpacken. Dann geht alles wie von selbst.


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 BeitragVerfasst: Mo 14. Jan 2019, 19:26   
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fehlalarm ...


Zuletzt geändert von manto am So 19. Mai 2019, 17:54, insgesamt 1-mal geändert.

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 BeitragVerfasst: So 19. Mai 2019, 14:08   
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Guten Tag,
 es hat sich ein bisschen was angesammelt in den letzten Monaten, im Bereich der Traber. Eine Wasserleiche ist auch dabei. Und mit der beginne ich gleich mal …

Die Trabrennordnung ist versenkt worden und bis heute nicht wiederaufgetaucht. Sie wurde vor Monaten von der HVT Seite genommen mit dem Hinweis darauf, dass sie überarbeitet würde. Die Last der über 200 Paragraphen die inzwischen entfallen sind, war dann doch zu schwer, um sich über Wasser halten zu können. Und dann die vielen Vergewaltigungsfälle. #MeToo schrien die Bestimmungen. Da war auch viel Inzest dabei. Nicht nur die Krähen dominieren das Rechtsgeschäft, sondern auch viel von Sachkunde Ungetrübtes. Was nun gilt ist dem zu entnehmen, was im Vereinsregister hinterlegt ist. Dort liegt die Fassung 1.5.2016. Die Nachfolgebeschlüsse aus dem Jahre 2016, 2017, 2018 sind schwebend unwirksam und werden wohl gleich mit entsorgt. Die unselige Verbindung zwischen Satzung für einen Züchterverband und einer Reit- und Fahrordnung wird hier einmal mehr deutlich.

Die Trabrennordnung hat in der Satzung nichts zu suchen. Sie ist etwas ganz Eigenständiges. Deswegen haben die Belange der Trabrennen im Hauptverband für Traberzucht auch nichts zu suchen.

Sie gehören in eine andere Behörde. Da wir den Sachstand nicht kennen und nach welcher Trabrennordnung verfahren wird auch nicht, wirkt alles unverbindlich, freigeschöpft sozusagen. So kommen denn auch die fragwürdigen Entscheidungen der letzten Monate rüber. Manipuliert und ohne Rechtsbindung.

Einige Andeutungen hat der Präsident in einem Interview gemacht. Davon später. Es ist die Fortsetzung einer Verdunklungspolitik mit erprobten Mitteln. Die Betroffenen lassen es sich gefallen. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal im Trabrennsport: Es reicht aus, wenn es einer weiß, was Sache ist und die Behauptung, dass es eine gültige TRO gibt. Sie dem normalen Zugang entzogen zu haben ist ein erstaunlicher Vorgang.

Die möglichen Gründe fürs Versenken:

Es soll den Betroffenen schwer gemacht, sich auf die TRO zu berufen, weil sich die Organe immer häufiger nicht mehr an die TRO gebunden fühlen …

Einige Neuerungen im Rahmen der UET

Satzungsänderung, die noch ungenehmigt sind

Die Verfassungswidrigkeit einiger Bestimmungen

Anpassungen einiger Bestimmungen, die nicht mehr mit europäischem Recht vereinbar sind.

Damit sollen die Schlampereien, die Rechtsbrüche, die Verschleierungen von Manipulationen und vor allem Machtstellung des HVT gestärkt werden.

Wird fortgesetzt


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 BeitragVerfasst: So 19. Mai 2019, 17:24   
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es gibt kein "Europäisches Recht" ....


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 BeitragVerfasst: So 19. Mai 2019, 18:10   
Rennleitung
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Was war sonst noch in den letzten Wochen?

Gesucht wird ein neuer Hauptstarter für die Trabrennbahnen im Westen und für München.

Das Thema wurde im Forum angerissen und lief aus dem Ruder. Zwar hat der Oberzensor das Rhema noch nicht geschlossen, aber einen explosiven Beitrag rausgenommen. Zu viel Politik und dann auch noch die Migranten. Immerhin fand sich einer, der gegenhielt. Nein, nicht der Oberzensor, aber der stimmte der likend zu. Bei den Aufräumarbeiten wurden dann die Scharmützel der letzten Tage gleich in den Topf eingeworfen, das wiederum rief Altgediente auf den Plan und so wurde dann erst mal wieder die Friedenspfeife geraucht. Das Thema Hauptstarter und warum die Stelle frei wurde hatte sich damit erledigt. Ablage: Forumsgrab. Warum der Hauptstarter ging ist immer noch nicht klar. Zurückgetreten oder zurückgetreten worden? Irgendwann werden wir es erfahren.

Der Chefposten des HVT ist wohl fehlbesetzt, hatte ich vor meinem Urlaub gemutmaßt. Inzwischen hat er sich mal wieder zu Wort gemeldet. Trabinside hatte das Vergnügen - meintrabrennsport.de, die Hauspostille des HVT, blieb außen vor. Aber immerhin: In der trabinside kann man nachlesen, was der Chef verkündet. Damit ist mein Verdacht, mein trabrennsport.de sei nur der verlängerte Arm des Präsidenten, wohl entkräftet worden. Sie sind irgendwie nicht verbunden. Jedenfalls augenblicklich. Gedrucktes ist einfach haltbarer, aber Vorsicht! Was man schwarz auf weiß besitzt, kann man „getrost nach Hause tragen“. Der Präsident wird sich an dem messen lassen müssen, was er verlautbar hat.

Wenn es Probleme gibt, liegt es meist am Chef, sagt man gelegentlich: Strategie, Organisation und Planung müssen eine Struktur erkennen lassen. Haben wir eine? Es sei nur eine kleine Mannschaft, teilt uns der Präsident mit. Andere Verbände hätten ein Vielfaches an Personal. Er vergaß zu erwähnen, dass andere Verbände eine Vielzahl dessen zu bewältigen haben, was der HVT abarbeitet.

Aber da liegt das HVT Hauptproblem nicht. Die zentralen Erfolgsfaktoren sind nicht mehr überprüfbar. Die Zahlen sind Geheimgut. Die Strategien auch - so es denn welche gibt. Darunter hat die Verbandskultur gelitten. Das wurde seit Jahren verkannt. Sie ist zum Seilschaften Verband verkommen. Fast alle halten aneinander fest. Diejenigen, die versuchen das Seil in eine andere Richtung zu ziehen, bedienen sich offensichtlich vergleichbarer Mittel, sind allerdings immer noch in der Minderheit. Das Seil zu kappen fehlt der Mut und Alternativen sind zu zaghaft, sie sind konfliktscheu. Viele von ihnen baden gerne lau. Sie tummeln sich auf Nebenschauplätzen, um Stimmen zu sammeln, falls es irgendwann zum Schwur kommt. So bleiben Alternativen unsichtbar für eine breitere Öffentlichkeit.

Für eine gute Verbandskultur braucht es motivierte Mitglieder. Verbandskultur lässt sich leider nicht kaufen, sondern nur entwickeln. Um sie aufzubauen muss vieles zusammenstimmen. Vor allem Grundvertrauen in das, was die Zukunftsgestaltung betrifft. Nur vage definierte Prozesse schüren Spannungen. Der HVT hat zu viel Macht auf der einen Seite, zu wenig auf der anderen. Deswegen funktionieren die Abläufe auch nicht. Ohne Eingriffe auf der personellen Seite des Verbandes lässt sich die Verbandskultur nicht mehr ändern. Eine radikale Zäsur ist von innen wohl nicht mehr möglich. Die Seilschaften und wechselseitigen Abhängigkeiten sind schon zu groß. Das ist nur mit neuen Köpfen von außen auszulösen.

Das hängt auch mit der großen Spannbreite der Aufgaben zusammen: Unter dem Dach dieses Verbandes ist nichts mehr verbunden, nur die Seilschaften. Im Verhältnis zu den Rennvereinen regiert der kurze Dienstweg. Spurenlos. Mündliche Verabredungen ersetzen die Schriftform. So bleibt alles unverbindlich. Auf nichts kann man sich berufen. Wort- und Vertragsbrüche sind Normalität geworden. Von der Derbyentscheidung, der Breeders Course Manipulation, den Fall Hektor mit manipulierten Nennungslisten bis zur rechtswidrigen Untersagung der Rennen Anzahl in Magdeburg zieht sich ein Roter Faden.

Die Verwerfungen bei den Rennvereinen nach dem WinRace Debakel hätten die Wirkung eines reinigenden Gewitters haben können. Hätten. Haben sie aber nicht. Weil es nach Ellenbogen ging. Von wegen alle an einen Strang ziehen. Die Strippen zogen nur zwei. Dabei ist es geblieben. Aber wir schreiben 2019. Die unbestrittenen Leistungen von Tell im Widerstand gegen die Herzübernahme verstanden sich als Notstand und haben einige Maßnahmen gerechtfertigt. Aber der Verband war zuvor kastriert worden. Er wurde auf einen reinen Zuchtverband reduziert und sollte das Renngeschehen so nebenbei mit verwalten. Mit der Aufgabe von WinRace wurde dies ein Problem. Es fehlte ein Vermarkter für die Traber. German Tote konnte die Lücke nicht füllen und Trotto.de war zu klein und darauf nicht ausgerichtet. Erst mit dem Einstieg der PMU und der Gründung von Wettstar entstanden die ersten Ansätze. Leider haben die Rennvereine es bis heute nicht geschafft, eine gemeinsame Plattform zu entwickeln, um das Renngeschehen zu optimieren. Jeder wurschteln vor sich hin.

In den Ausschreibungen der Rennen gilt nach wie vor: jeder gegen jeden und ein bundesweites Konzept ist nicht ersichtlich. Die Verschiebung der Starterangabe ist inzwischen üblich, immerhin werden nunmehr die Anzahl der Nennungen - nicht etwa die Genannten - veröffentlicht. Die starten wollen, wissen also immer noch nichts, es sei denn sie haben einen Informationsvorsprung durch informelle Kontakte zu den Geschäftsstellen. Es wird weiter gemauschelt - ohne Erfolg wie zu sehen ist. Der Präsident hat in seinem Interview Anregungen aufgegriffen und als seine Erkenntnisse dargestellt. Fakt ist: All dies ist seit Jahren zu lesen gewesen ohne dass etwas sich zum Besseren gewendet hätte. Mit den Bildübertragungen verhält es sich ähnlich.

Es ist Zeit, die Geduld zu verlieren

Wer sich mit dem HVT befasst ist immer wieder erstaunt mit welcher Kreativität die Geschäfte dort geführt werden. Laut noch gültiger Satzung müssten Präsidiumssitzungen in persona, nicht telefonisch durchgeführt werden und sie sind auch zu dokumentieren. Die Geschäfte des HVT werden aber nach wie vor im Hinterzimmer geführt. Einer ist für alles verantwortlich. Ohne Kontrolle. Die Exekutive beaufsichtigt sich selbst. Die Entscheidungen scheuen das Licht, die Ablagen werden entsorgt, TRO eingeschlossen und ein übermächtiger Geschäftsführer wird in Personalunion vom Präsidenten kontrolliert.
Es gab bislang für die Mitgliederversammlung offensichtlich keinen Grund sich für die darin liegenden Konflikte näher zu interessieren. Warum das so ist hat der Präsident an einem Beispiel deutlich gemacht. Er fürchtet als Geschäftsführer in Paris nicht empfangen zu werden. Wenn das ernst gemeint war sollte man den Geschäftsführerposten streichen und einen geschäftsführenden Präsidenten in die Satzung aufnehmen. Dann wäre die Funktion des Präsidiums zu streichen und ein Vorstand mit Kontrollfunktion zu wählen. Ohne Kontrolle geht gar nicht.

Wird fortgesetzt


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 BeitragVerfasst: Di 21. Mai 2019, 20:01   
Jockey

Registriert: Do 18. Okt 2018, 16:38
Beiträge: 33
Der deutsche Trabrennsport ist wohl nicht mehr zu retten. Ein Hauptgrund ist Selbstreflektion.

In der Illustrierten lese ich nahezu ausschließlich heile Welt. Keine Kritik und keine Kommentierung. Was vom deutschen Trabrennsport übrig bleibt, ist eine Tippgemeinschaft auf ausländische Pferederennen vermittelt über eine provisionsbasierte Plattform mit zensierten Meinungen.


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 BeitragVerfasst: Mi 22. Mai 2019, 08:48   
Rennleitung
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Sie treffen den Punkt

Den Eindruck hat man leider. Die Hoffnung auf eine gemeinsame Anstrengung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt. Gegen voll aufgedröhnte Lautsprecher zu reden, ist schwer und wenig erfolgversprechend. Trotzdem: Es ist zu unterlassen ist keine Alternative.


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 BeitragVerfasst: Mi 22. Mai 2019, 09:09   
Rennleitung
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Registriert: Do 24. Apr 2014, 12:02
Beiträge: 131
Auch 2019 sind die Zahlen immer noch schlecht in Traber-Deutschland. Die Ausgangslage hat sich nach Ansicht des Präsidenten verbessert, optisch - weil sich “Entnahmen” verringert haben. Der HVT hat sich zu Lasten der Aktiven, der Besitzer und Züchter teilsaniert. Es gab aber noch nie einen derart im Verborgenen agierenden HVT. Das sagt viel aus über unseren Zustand, den die meisten gar nicht kennen, weil nichts offenkundig ist, was Zahlen, Finanzströme und Zukunft angeht.

Jetzt könnten wir wieder lang und breit über eine Strukturreform diskutieren. Wir könnten weiter einen Kulturwandel fordern weg von Stereotypen, die fast alle Aktiven im Trabrennsport abdrängen, in Bereiche die mit Ohnmacht und stiller Wut gefüllt sind.

Aber wer hat schon noch Lust auf die ewig gleiche Debatte? Vielleicht ist es an der Zeit, so richtig die Geduld zu verlieren. Das würde sich sowieso lohnen. Denn das Versagen ist auch ein Vergehen an den Interessen des Verbandes. Nicht nur an den Interessen der Aktiven, auch der Züchter, die Besseres verdient haben.

Nun ist es so, dass die meisten HVT Mitglieder dies seit Langem kennen. Es gäbe halt keine Alternativen hört man. Die es können und wollen, trauen sich nicht. Sie warten ab. Schon viel zu lange. Der Konflikt zwischen dem was ist und sein soll, muss endlich ausgetragen werden. Schade, schade, dass die Kräfte sich nicht bündeln. Aber Jüngere, die an die Spitze nachrücken, fallen nicht vom Himmel, man muss sie fördern. Das geschieht auf fast keiner Ebene. Auf einem Informationsabend im letzten Jahr hörten wir noch: Nichts ist in Stein gemeißelt (O-Ton Tell). Tell warb um Verständnis für die zuweilen schwere Arbeit der Rennleitung und propagierte in Bezug darauf Verbesserungen, aber auch bei allem anderen, etwa Fragen der Ausschreibungen, des Dopings, der PMU-Durchführungsbestimmungen und der weiteren Förderung der inländischen Zucht.

Das waren fast alles Luftblasen. Fast nichts davon wurde umgesetzt.

„Das Vertrauen der Basis (Aktive, Züchter und Besitzer) müsse man zurückerobern, hilfreich sei dabei Transparenz.“ Die gleichen bunten Luftballons hat er nun wieder in dem Interview losgelassen, angereichert durch die Aufforderung, die Deutsche Zucht erstmal durch verstärkten Import zu stützen, vor allem aus Frankreich.

Der große Frankreichkenner und Pferdefachmann Tell blendet auch hier die Realität aus. Es gilt vergleichbare Leistungsträger in den Markt zu bringen, nicht bunt gewürfelte. Dazu bedarf es Empfehlungen und verbindliche Vorgaben durch die Veranstalter. Es müssen alters- und leitungsmäßig vergleichbare Gruppen entstehen, die einen Wettbewerb ermöglichen. Das wird durch den Kuschelzoo, Trotteurs Français, geradezu verhindert. Diese Rennen entbehren der Auslese, durch einen verzehrten Wettbewerb. Die Spannbreite ist einfach zu groß. Da laufen Klassenunterschiede in einer Kategorie. Das durch Zulagen auszugleichen, macht es nicht besser.

Die rettenden Umsätze im PMU Bereich sind nur möglich, wenn es Rennveranstaltungen gibt, die auch bewettet werden können. Ohne Startpferde schlecht möglich. Die vom Präsidenten vermittelten Ansätze sind seit Jahren immer wieder diskutiert und angemahnt worden. Dass er dies nun auch mal aufgegriffen hat, bedeutet leider nicht, dass sie auch umgesetzt werden. Umdenken ist nötig! Hörte man schon oft angesichts des dramatisch kleiner werdenden Bestands an Pferden und Besitzern und damit Käufern aus dem Züchterlager. Das Denken alleine reicht aber nicht. Es besteht dringender Handlungsbedarf.

“Die von Heinz Tell angemahnte Stabilisierung des Sports sei unerlässlich für alle Aktiven und natürlich auch und gerade für die Züchter, doch der zweite Schritt könnte schon der in den Abgrund sein, wenn sich der Sport nicht erfolgreicher vermarktet. „Die „Basis zurückholen“ – wer das anstrebt und umsetzen kann, der aber kann damit die Basis für weiteren Erfolg schaffen”, las ich in trabinside. Das Zitat ist aus dem letzten Jahr.

Die Stabilisierung eingeleitet zu haben kann man Tell zuschreiben, aber um welchen Preis! Not lehrt denken“, schrieb Ernst Bloch 1963 in seiner Tübinger Einleitung in die Philosophie. Nun, was denkt der Präsident?

In dem Interview verkauft er sich gut, bleibt aber schwammig, wenn es zur Sache geht. Man könnte gar Sympathie entwickeln, wenn da nicht die Wirklichkeit wäre. Ein Mini-Faktencheck.

Der Präsident teilt uns mit: „Die Hoheit der Ausschreibungen liegt immer beim Rennveranstalter, wir prüfen vor der Genehmigung lediglich, ob sie TRO-konform sind.“

Wie war das noch mit Magdeburg? War die Ausschreibung nicht konform? Und ist die Entscheidung nicht rechtswidrig vor dem Stichtag von anderen getroffen werden. Auf dem kurzen Dienstweg vielleicht?

Als in Gelsenkirchen ein vom HVT genehmigtes und geprüftes Rennen verboten wurde, weil das Datum falsch geschrieben war. Es war doch angeblich geprüft, genehmigt und “konform”.

„ .. an einem Renntag ist die Rennleitung immer autark und nur der TRO unterworfen, der HVT mischt sich niemals ein.“

Wie war das noch in Gelsenkirchen?
„Der fliegt raus, dafür wird gesorgt werden“ (O-Ton ein Präsidiumsmitglied)

Und weiter:

„… der HVT muss natürlich das Recht haben, in einem besonders eklatanten Fall eingreifen zu dürfen.

Wie war das noch mit der manipulierten Zielfoto Entscheidung in Berlin? Kein eklatanter Fall? Kein Grund einzugreifen, wenn die Wetter betrogen werden?

Zu den geerbten Fällen: „Rennausschuss und Schiedsgericht …agieren ähnlich einem Gericht, der HVT hat die Funktion eines Staatsanwalts“

Nun, der Staatsanwalt hätte alle Umstände, belastende und entlastende, zu ermitteln. Der HVT ist dieser Aufgabe offensichtlich nicht gewachsen. Er ist Partei und nicht mal der Wahrheit verpflichtet. Im Gegenteil, wenn die Feststellungen der Rennleitung nicht ausreichen, werden neue Tatbestände geschaffen und die Trabrennordnung vom Geläuf auf die Zufahrten verlegt. Oder Urteile verlangt, die als Grundlage Verstöße haben, die gar nicht angeklagt sind. Alles Fakten.

Nun schreibt sich das alles leicht runter, wenn man für nichts verantwortlich ist, wird eingewandt. Das ist zutreffend. Ändert aber nichts daran, dass ohne die Verkrustungen aufzubrechen es nicht gelingen wird, das Fundament des Trabrennsports in Deutschland zu festigen.

Es fehlt der Mut im Verband und die Struktur. Um wirklich darauf einzuwirken wären andere Maßnahmen erforderlich.

Zweifellos haben soziale Netzwerke einen Platz in Bezug auf die Verbreitung von Informationen im Pferderennsport eingenommen - mehr oder weniger gut. Die selten konstruktive Kritik entfacht sich meist an den Rennergebnisse, die durch die Eingriffe der Rennleitungen eine Veränderung erfahren, an Dopingfällen oder der Mangelverwaltung. Oft auch an den Personen oder den Leistungen der Protagonisten. Der Verlust von Traber News und vor allem Trab Tipp wiegt schwer. Die Umgestaltung des Trottoforums in ein Wettvermittlungsforum, das nunmehr auch vermehrt Galopprennen - nicht verkehrt - aber in dem nun auch der Fußball gehäuft diskutiert wird, tut ein Übriges. Die abschließende Mitteilung des Oberzensors: Thread geschlossen, scheint nunmehr nicht mehr die Ausnahme. Alles nicht von der Hand zu weisen. Und natürlich die Leistungen der Rennleitungen. In Hamburg (Doppelrennbahn) keine Bewegung. Mag der Vapiano Pleite von Herz geschuldet sein https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ ... ageIndex_2, weil nunmehr auch Traditionsrennen mangels Nennungen ausfallen, das Verschweigen der Folgen bei der Schließung von Dinslaken. All dies sind keine guten Nachrichten.

Ich weiß nicht, ob es in unserer Tradition verwurzelt ist, aber wir neigen dazu, wie der streitbare Baltus es häufig verlautbart, das Glas halb leer statt halb voll zu sehen. Dabei ist das entscheidend. Immer nur schwarz malen ist ein Stück weit auch für die Grundstimmung verantwortlich. Aber die guten Nachrichten sind spärlich geworden.

Natürlich kann man sich bei den vielen Problemen auf die negativen und abwertenden Aspekte konzentrieren und die positiven und optimistisch scheinenden außen vorlassen, damit die subjektive Darstellung eine Richtung behält. Das Abwägen und Differenzieren werden ja schon als Widerspruch begriffen. So weit sind wir schon. Und Beispiele gibt es zuhauf, weil immer noch keine Transparenz erkennbar ist. Weil immer noch kein Zahlenwerk vorliegt, weil immer noch zu viele Baustellen brachliegen.

Die Angst, diese Informationen preiszugeben, hat Gründe und die Verantwortlichen scheuen sich, diese bekannt zu geben. Diese Mitteilungen würden - für diejenigen, die dies bezweifeln - auch die Bereitschaft der Aktiven fördern, Entscheidungen mitzutragen und am Wiederaufbau mitzuarbeiten. Es wäre eine Richtung, eine Politik erkennbar. Die Aktiven wüssten woran sie sind, wenn eine eigene Einschätzung auf der Grundlage von gesicherten Zahlen vornehmen könnten.

Die Schlussfrage in dem Interview des Präsidenten: “Was wird sich verbessert haben, wenn wir ein solches Interview im nächsten Jahr führen?” Beantwortete er so:

“Die Zuversicht, dass die seit 2015 geschaffenen Rahmenbedingungen auch in Zukunft regelmäßige Rennveranstaltungen mit auskömmlichen Rennreisen in allen Regionen Deutschlands ermöglichen werden, wird sich verfestigt haben. Es wird mehr Vertrauen in eine gute Zukunft des Trabrennsports geben, weil sich gezeigt hat, dass die geschaffenen Strukturen halten. Die Erkenntnis, dass die langen angestoßenen Änderungen endlich Früchte tragen und wir die Chancen nutzen, wird sich durchgesetzt haben.”

“Es wird auf wundersame Weise Einsicht eingekehrt sein, dass wir alle in einem Boot sitzen und einander brauchen. Jeder in seiner Position!”

Das Wort zum Sonntag, schrieb mir eine Freundin. Mit der Wirklichkeit habe das nichts zu tun. Was soll unsereiner darauf antworten …


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 BeitragVerfasst: Mi 22. Mai 2019, 10:56   
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Registriert: So 15. Apr 2018, 08:29
Beiträge: 282
Ihr Boot ist in Frankreich, wie man hört. Da sitzt es sich bequemer. Wein, Wurst, Käse.


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 BeitragVerfasst: Mi 22. Mai 2019, 14:53   
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Registriert: Do 24. Apr 2014, 12:02
Beiträge: 131
Die Wurst ist nicht so doll, zu heiß hier, aber sie haben den Fisch und die Meeresfrüchte vergessen. Und der Bootsvergleich ist unzutreffend. Im Boot des Präsidenten werden nur die mitgenommen, die mit ihm gemeinsam rudern. Ist auch verständlich. Die haben so viel Versäumtes an Bord, dass für Zukunftsplanung und Reformen kein Platz ist. Aber sie werden von der Hoffnung getrieben und wollen sich allem entledigen, was ihren Kurs behindern könnte. Wo die Reise hingeht? Der Präsident hat gesprochen: Weiter so und die Richtung unverändert.


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