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Zukunft Galopprennsport

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 BeitragVerfasst: Di 26. Dez 2017, 17:38   
Rennleitung

Registriert: So 5. Jan 2014, 19:33
Beiträge: 1996
Big Sur hat geschrieben:
Irgendwo, Lüneburger Heide oder östliche Bundesländer, da, wo die Grundstückspreise noch moderat sind, von dem Geld eine neue Rennbahn bauen, eine Vorzeigebahn, am besten ohne großes Brimborium, ohne großartige Tribünen für das Publikum, gehen auf Dauer sowieso nur noch Bruchteile von Interessierten hin, siehe Longchamp unter der Woche, am besten ganz ohne Publikum, nur für Aktive und nur für die Online Präsentation im Internet, so dass selbst Franzosen die Spucke weg bliebe, und sie nur einen Traum hätten, einmal, auf dieser, neuen, Bahn einen Starter an den Ablauf zu bringen, eine Rennbahn mit allen technischen Finessen, und optischem Luxus, so, dass man sich immer wieder die Augen reiben möchte.



warum soll da auch einer hin?

Zur Zeit ist da nicht viel los mit Rennen


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 BeitragVerfasst: Mi 27. Dez 2017, 10:24   
Rennleitung
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Registriert: So 31. Okt 2010, 22:39
Beiträge: 1841
Mill Reef hat geschrieben:
maitre hat geschrieben:
Dettori84 hat geschrieben:
Gibt es nun schon eigentlich eine Idee was mit dem Geld von dem RB Verkauf gemacht werden soll?


Zitat:
"Auf zu neuen Zielen" - so ist das Editorial von Sport-Welt Verleger Paul von Schubert im frisch erschienenen Album des deutschen Rennsports 2017 überschrieben.
"Die sichtbare und unsichtbare Erneuerung der ältesten organisierten Sportart Deutschlands schreitet voran. Der Galopprennsport befindet sich in großem Wandel", heißt es in der Folge weiter und in der Tat steht der Rennsport jetzt am Sprung in das Jahr 2018 vor ganz entscheidenden Weichenstellungen.
Dass dabei noch nicht klar für jeden am Horizont erkennbar ist, wo die Reise hingehen wird, ist gleichermaßen ein Ärgernis wie auch teilweise den Umständen geschuldet. Nicht alles, was hinter den Kulissen strategisch besprochen wird, kann schon während des Entscheidungsprozesses kommuniziert werden. Man spricht darüber, wenn es in trockenen Tüchern ist.
Und diese Hoffnung, dass alles zielstrebig auf den großen Wurf hinausläuft, den man dann, wenn er geglückt ist, auch kommunizieren kann, hält den Glauben an das Gelingen der Strukturreform aufrecht. So schwer das auch fallen mag. Wir hätten auch lieber gestern als morgenüber das geschrieben, was zurr Zukunftssicherung des deutschen Rennsports getan werden soll. Denn es muss, da beißt die Maus keinen Faden ab, ja in der Tat auf zu neuen Zielen, in neuen Strukturen gehen.

aus der Sport-Welt Nr. 157
Editorial von Patrick Bücheler


Großes BlaBla von demjenigen, der sich den Löwenteil der German Racing Millionen gesichert hat. Statt einer eigenen Wettplattform die überteuerte Miinderheitsbeteiligung. Auch einer der Totengräber.

Wenn 3Mios überteuert waren, wie nennt man dann den jetzigen Preis?

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 BeitragVerfasst: Mi 3. Jan 2018, 15:27   
Rennleitung
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Registriert: Fr 12. Nov 2010, 14:51
Beiträge: 168
Der Einwand musste ja kommen.

Zum 1.1.2009 hat die bet-at-home.com AG ihren 60%igen Anteil an Racebets für 2,2 Mio verkauft. Das entspricht einer Firmenbewertung von 3,67 Millionen. In 2010 hat dann German Racing 3 Mio. bezahlt (oder waren es mehr?). 3 Mio. für 40% ergibt einen Firmenwert von 7,5 Millionen. Der Wert hat sich damit in einem Jahr mehr als verdoppelt. Das ist zu teuer!
Bei dem Verkauf 2017 war die Firma dann 40 Millionen wert. Klar ist das aus Investorensicht ein tolles Geschäft. Aber wollte der Galoppsport mit German Racing ins Private-Equity-Geschäft? Eher nicht.

Man wollte/sollte doch den Rennsport langfristig über Einnahmen aus dem Wettgeschäft finanzieren. Und was ist jetzt? Keine Einnahmen keine Rennbahnen - das wird man in den nächsten Jahren bitter erfahren. Die nächste Kurve der Abwärtsspirale wird genommen. Es werden nur ein paar (großzügig gesponsorte) Rennbahnen überleben: Köln, Hannover, Hoppegarten, Baden Baden werden dazu gehören. Weniger Rennbahnen, weniger Rennen, weniger Preisgeld, weniger Pferde… es geht im bekannten Rhythmus weiter.

Eine katastrophale Fehlinvestition war die Minderheitsbeteiligung an Racebets. Wäre man doch nur bei Germantote eingestiegen, dann wären 100% Wettgeschäft dem Rennsport zugeflossen und man hätte den privaten Wettanbietern Konkurrenz machen können, um die Marktanteile des lebensnotwendigen Wettgeschäfts zurück zu holen.


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 BeitragVerfasst: Mi 3. Jan 2018, 17:10   
Rennleitung

Registriert: Fr 19. Nov 2010, 21:54
Beiträge: 7760
Wohnort: münchen
als partner einer maltabude müßte man der bande eigentlich die gemeinnützigkeit rückwirkend entziehen. aber noch geht so ziemlich alles irgendwie. bis zur bachkante ...


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